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Stand 01.01.2026 · Quelle: WKO

Sonderzahlung-Rechner Österreich 2026

13. und 14. Monatsgehalt netto berechnen — mit Freibetrag 620 €, 6 % Pauschalsteuer und separater SV-Höchstbeitragsgrundlage 13.860 €/Jahr.

Wir nehmen an, dass deine Sonderzahlung jeweils einem Monatsbrutto entspricht (typisch nach KV).

Urlaubsgeld (13.) netto
— €
brutto: — €
Weihnachtsgeld (14.) netto
— €
brutto: — €
Beides zusammen — Netto pro Jahr
— €
Details — SV, Steuer, Stufen
Sonderzahlung brutto (je Auszahlung)— €
− SV (18,07 %, gekappt bei HBG 13.860 €/Jahr)— €
− Lohnsteuer Pauschal— €
= Netto je Auszahlung— €

Hinweis: Schätzung für den Standardfall (Angestellte/Arbeiter, 14 Gehälter, beide Sonderzahlungen je 1× Monatsbrutto). Bei mehreren Dienstgebern, abweichenden KVs oder Sonderfällen können sich Werte ändern. Verbindlich: dein Lohnzettel / FinanzOnline.

So funktioniert die Sonderzahlung in Österreich

Die meisten österreichischen Kollektivverträge sehen ein 13. (Urlaubsgeld) und 14. Monatsgehalt (Weihnachtsgeld) vor — daher die "14 Gehälter pro Jahr" als Standard. Beide sind sogenannte "sonstige Bezüge" und werden steuerlich begünstigt behandelt.

Pauschalsteuer-Stufen 2026 (innerhalb des Jahressechstels)

  • Erste 620 €/Jahr: 0 % (steuerfrei)
  • Bis 25.000 €/Jahr: 6 %
  • Bis 50.000 €/Jahr: 27 %
  • Bis 83.333 €/Jahr: 35,75 %
  • Darüber: 50 %

Das Jahressechstel begrenzt, wie viel begünstigt versteuert wird: maximal 1/6 deiner laufenden Bezüge ≈ 2 Monatsbruttis pro Jahr. Was darüber liegt, wird wie laufendes Gehalt nach Tarif versteuert.

Sozialversicherung auf Sonderzahlungen

Gleicher Beitragssatz wie laufender Lohn (18,07 % Dienstnehmeranteil), aber mit einer separaten jährlichen Höchstbeitragsgrundlage von 13.860 € (= 2× monatliche HBG). Bei höheren Bruttos wird der überschießende Anteil SV-frei ausbezahlt.

Verwandte Rechner

Quellen

Häufige Fragen

Warum ist das 13./14. Gehalt netto so viel höher als ein laufender Monat? +
Weil Sonderzahlungen (Urlaubsgeld + Weihnachtsgeld) begünstigt versteuert werden: 620 € sind komplett steuerfrei, der Rest wird pauschal mit 6 % besteuert (bis 25.000 € Jahressechstel). Im normalen Monat zahlst du dagegen den progressiven Tarif (20–50 %). Daher fühlt sich Urlaubsgeld wie eine Bonus-Auszahlung an, obwohl es technisch nur 1/14 deines Jahresgehalts ist.
Wie funktioniert das Jahressechstel? +
Das Jahressechstel ist 1/6 der laufenden Bezüge bis zur jeweiligen Auszahlung × 2 (≈ 2 Monatsgehälter). Innerhalb dieses Sechstels gelten die günstigen Pauschalsätze: 0 % bis 620 €, dann 6 % bis 25.000 €, dann 27 % bis 50.000 €. Über dem Sechstel wird wie normaler Tariflohn versteuert.
Was, wenn ich beide Sonderzahlungen zusammen über 25.000 € erhalte? +
Dann fällt der Teil zwischen 25.000 € und 50.000 € unter 27 % Pauschalsteuer, der Teil zwischen 50.000–83.333 € unter 35,75 %, darüber 50 %. Praktisch betrifft das nur Bruttogehälter ab ~12.500 €/Monat. Dieser Rechner deckt die Stufen ab.
SV-Abzug auf Sonderzahlungen — wie hoch? +
Identische Beitragssätze wie bei laufendem Lohn (18,07 % Dienstnehmeranteil), aber mit einer separaten jährlichen Höchstbeitragsgrundlage von 13.860 € (2026) für beide Sonderzahlungen zusammen. Bis zu diesem Betrag wird SV abgezogen, darüber nicht mehr.
Was ist der Unterschied zwischen Sonderzahlung und Bonus? +
Steuerlich begünstigt sind nur "regelmäßig wiederkehrende sonstige Bezüge" — typisch 13./14. Gehalt nach KV. Einmalige Bonuszahlungen (Prämien, Performance-Boni) gelten meist als "laufender Bezug" und werden tariflich versteuert — also viel weniger Netto.